Herausforderungen und Chancen im Themenfeld "Alter und Pflege"

Ältere Menschen in Deutschland sind demokratieerfahren. Sie gehen wählen und engagieren sich in einem historisch nicht bekannten Ausmaß in den verschiedenen Formen bürgerschaftlicher Mitverantwortung. Insbesondere ältere Menschen, die besonders schutzbedürftig sind, sind auch auf das Engagement ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger angewiesen. Wie Menschen insgesamt sind auch ältere Menschen sowohl helfend als auch ggf. hilfebedürftig.

Das zze befasst sich im Themenfeld „Alter und Pflege“ mit den vielfältigen Herausforderungen und Chancen, die sich durch den demografischen Wandel und eine alternde Gesellschaft ergeben. Ein zentraler Aspekt ist die Untersuchung und Förderung von Angeboten für ältere Menschen in Kommunen, Kirchen und der Zivilgesellschaft. Dabei wird besonderer Wert auf die empirische Erfassung und Vernetzung bestehender Angebote gelegt, um eine fundierte Weiterentwicklung zu gewährleisten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung der Beschäftigung und des Engagements älterer Menschen. Dabei sollen vorhandene Potenziale und Erfahrungen genutzt und deren Integration in verschiedene gesellschaftliche Bereiche gestärkt werden. Mithilfe von Projekten wie „Senior Capital” und „Alter schafft Neues” soll die aktive Einbindung älterer Menschen in die Gesellschaft unterstützt und neue Altersbilder entwickelt werden. Das zze setzt sich somit für eine ganzheitliche Betrachtung des Themas ein, die die soziale Einbindung sowie die wirtschaftliche und gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen umfasst.

Mit dem Schwesterinstitut AGP Sozialforschung, das sich schwerpunktmäßig mit Fragen der Gerontologie, Partizipation und Pflege befasst, existiert eine lange Forschungs- und Beratungstradition im Themenfeld Alter und Pflege.