Bürgerschaftliches Engagement
Anders als die Enquete-Kommission "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements" verstehen wir bürgerschaftliches Engagement nicht als Oberbegriff für eine Vielfalt von Formen freiwilligen und ehrenamtlichen Engagements. Dass in einer pluralen Gesellschaft unterschiedliche Engagementkulturen nebeneinander Platz haben, auch unterschiedliche Bezeichnungen sinnvoll sind und eine Engagementpolitik alle diese Formen mit einbeziehen muss, das dürfte inzwischen Konsens sein. Unter bürgerschaftlichem Engagement verstehen wir, in der Tradition der baden-württembergischen Auseinandersetzung um die Förderung von Engagement, seine zivilgesellschaftliche Qualität. Sie zeigt sich in ihrer normativen Grundierung, in ihrer Weltoffenheit, in ihren demokratischen Spielregeln, in den Initiativen und Organisationen.
Das zze hat als Geschäftsstelle des Zweiten Engagementberichts der Bundesregierung eine wichtige Funktion in der nationalen Berichterstattung zum Thema Engagement und Ehrenamt eingenommen und setzt mit seinen quantitativ ausgerichteten Forschungen zum Thema Demokratieengagement und Systemvertrauen seine Forschung fort.
Vor dem Hintergrund dieses Begriffsverständnisses begleiten wir die Entwicklung des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland und international.
Beispiele aus unserem Leistungsspektrum:
- Wissenschaftliche Begleitung des BMFSFJ-Programms „Freiwilligendienste aller Generationen“ (Koordinierung, Evaluation, Beratung, Veranstaltungen)
- Evaluation des internationalen Grundtvig Netzwerks "Volunteering & Lifelong Learning in Universities in Europe" (VALUE)
- Publikationen: Entwicklung und Veröffentlichung von AKTIVOLI, dem unterhaltsamen Demokratiespiel zum bürgerschaftlichen Engagement
- Vorträge: Prof. Dr. Thomas Klie war Gastredner zum Thema „Geld im Ehrenamt – Risiko oder Chance“ beim Symposium "20 Jahre Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Baden-Württemberg" der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin am 2. Dezember 2010
- Geschäftsstelle des Zweiten Engagementberichts der Bundesregierung 2013 - 2017
- Monitoring Demokratische Integration 2019 und 2023
- Veranstaltung "Integrationskraft Demokratie" im Dezember 2024