Landesauswertung des Freiwilligensurveys 2009 für Baden-Württemberg

Zeitraum: 08.2010 - 02.2011
Gefördert durch: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg und Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Leitung: Prof. Dr. habil. Thomas Klie
Verantwortliche Ansprechperson: Niki Schmitt, Jella Riesterer
Projekttyp: Sekundäranalyse

Projektziel

Das Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung führt im Auftrag des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg und des Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg – wie bereits 2004 – eine länderspezifische Auswertung des Freiwilligensurvey für Baden-Württemberg durch.

Hintergrund

Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest Sozialforschung 2009 den dritten Freiwilligensurvey durchgeführt. Dabei wurden über 20.000 Bürger/innen über 14 Jahre telefonisch zu ihrem freiwilligen und bürgerschaftlichen Engagement befragt. Diese repräsentative Umfrage ermöglicht es, den Anteil der in der Gesellschaft aktiven sowie engagierten Menschen in der Bundesrepublik zu bestimmen, die Art des Engagements zu unterscheiden sowie die unterschiedlichen Bereiche, in denen das Engagement ausgeübt wird, zu erfassen (Soziales, Kulturelles, Kinder und Jugend, usw.). Durch den Vergleich mit dem ersten und dem zweiten Freiwilligensurvey aus den Jahren 1999 und 2004 lässt sich zudem die Entwicklung des freiwilligen und bürgerschaftlichen Engagements sowie der Zivilgesellschaft in Deutschland beschreiben.

Wichtige Ergebnisse und Trends können unentdeckt bleiben, wenn keine regionale Differenzierung vorgenommen wird. Daher führt das Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung im Auftrag des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg und des Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg – wie bereits 2004 – eine länderspezifische Auswertung für Baden-Württemberg durch. Schwerpunkte sind dabei der Vergleich mit dem Bund und den anderen Bundesländern sowie eine Fortschreibung der Ergebnisse von 1999 und 2004. Darüber hinaus gibt es einige Spezialthemen, die in Baden-Württemberg von besonderem Interesse sind und intensiver als in der bundesweiten Auswertung analysiert werden sollen; dazu gehören die Themen informelle Bildung, Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund und das Verhältnis von Arbeit und Engagement.

Weiterführende Informationen