Nachbarn kennenlernen! - Wirkungen deutsch-polnischer Jugendbegegnungen auf die Teilnehmenden

Zeitraum: 02.2013 - 09.2013
Gefördert durch: Deutsch-polnische Wissenschaftsstiftung (DPWS); Deutsch-Polnisches Jugendwerk

Leitung: Prof. Dr. habil. Thomas Klie
Verantwortliche Ansprechperson: Silke Marzluff, Sabine Kakuie
Projekttyp: Praxisforschung

Projektziel

Ziel des Projekts ist es, das Bild von Polen und Deutschen aus der Perspektive von deutschen und polnischen Jugendlichen zu erfassen. Das Projekt bezieht sich auf frühere Wahrnehmungsstudien des Instytut Spraw Publicznych (ISP). Dieser Vergleich ermöglicht eine Beobachtung darüber wie sich das Bild der Jugendlichen von Polen/Deutschland von dem der breiteren Gesellschaft unterscheidet.

Hintergrund

In der Untersuchung werden vor allem ehemalige Teilnehmer/innen von sowohl schulischen als auch außerschulischen Austauschprogrammen (die vor einem oder zehn Jahren stattfanden) in Gruppendiskussionen zu ihren Erfahrungen befragt. Sie soll Erkenntnisse darüber liefern, was für ein Bild des Nachbarlandes und seiner BürgerInnen zunächst die jungen Menschen haben, die das jeweilige Land während einer Jugendbegegnung kennen lernten.

Außerdem werden Interviews mit ehemaligen Teilnehmer/innen von vor 10 Jahren ermöglichen, festzustellen, in wie weit die Teilnahme an diesem Austauschprogramm einen langfristigen Einfluss hat, etwa auch auf die weiteren Lebensentscheidungen (wie z.B. Interesse am Nachbarland, Berufswahl, Kontakte mit Deutschen/Polen). 

Es soll die Hypothese überprüft werden, ob deutsch-polnische Austauschprogramme einen Beitrag dazu leisten, die Wahrnehmung des Nachbarlandes langfristig zu verändern.

Die Ergebnisse werden in einer Buchveröffentlichung ausführlich dargestellt und dienen dazu, Empfehlungen zu erarbeiten, wie die Austauschprogramme künftig gestaltet werden sollten.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) vorbereitet.

Das Projekt findet statt in Kooperation mit dem Instytut Spraw Publicznych (ISP) und wird gefördert durch die Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung (DPWS) und das Deutsch-Polnische Jugendwerk.

Weiterführende Informationen